Im vorliegenden Fall zeigten die Tendenzbeweise, dass die ungewöhnlichen Interaktionen, die der Beschwerdeführerin verfolgt haben soll, darin bestand, ein erhebliches Risiko der Entdeckung durch Freunde, Familienmitglieder, Arbeitskollegen oder sogar zufällige Passanten zu hofieren. Dieses Maß an hemmungsloser Missachtung des Entdeckungsrisikos durch andere Erwachsene ist noch ungewöhnlicher als eine Frage der gewöhnlichen menschlichen Erfahrung. Die Beweise könnten nicht als verhaltensmusteroder operandi bezeichnet werden – aus dem Grund, dass jede mutmaßliche Straftat ein hohes Maß an Opportunismus beinhaltete; aber zu akzeptieren, dass dies so ist, bedeutet nicht, zu akzeptieren, dass die Beweise nur eine Verfügung zur Begehung von Straftaten der fraglichen Art belegen (Hughes/R [2017] HCA 20 bei [56] – [57]). Der Umstand, dass der Text von s 97(1)(b) keinen Hinweis auf Ähnlichkeit oder Begriffe der “untergängigen Einheit”, des “Verhaltensmusters” oder des “modus operandi” enthält, ist ein klarer Hinweis darauf, dass s 97(1)(b) nicht so anzuwenden ist, als wäre er in diesen Begriffen ausgedrückt worden. Die Unterlassung dieser bekannten Begriffe des Common Law ist beredt von der Absicht, dass Beweismittel, die für die Zwecke von S 97(1)(b) erheblich beweiskräftig sein können, nicht auf Beweismittel beschränkt sein sollten, die die so beschriebenen Merkmale aufweisen. (E) Die Beschränkung der Zulässigkeit von Aussagen von Mitverschwörern auf solche, die “während des Verlaufs und zur Förderung der Verschwörung” gemacht werden, liegt im akzeptierten Muster. Während die erweiterte Sicht der Agentur in Punkt iv auf eine breitere Zulässigkeit von Aussagen von Mitverschwörern hindeuten könnte, ist die Verschwörungstheorie bestenfalls eine Fiktion und sollte nicht als Grundlage für die Zulässigkeit dienen, die über das bereits festgelegte hinausgeht. Siehe Levie, Hearsay and Conspiracy, 52 Mich.L.Rev. 1159 (1954); Kommentar, 25 U.Chi.L.Rev. 530 (1958). Die Regel steht im Einklang mit der Position des Obersten Gerichtshofs, die Zulässigkeit von Erklärungen zu verweigern, die gemacht wurden, nachdem die Ziele der Verschwörung entweder gescheitert oder erreicht wurden.

Krulewitch v. United States, 336 U.S. 440, 69 S.Ct. 716, 93 L.Ed. 790 (1949); Wong Sun v. United States, 371 U.S. 471, 490, 83 S.Ct. 407, 9 L.Ed.2d 441 (1963). Für ähnlich begrenzte Bestimmungen siehe California Evidence Code Nr. 1223 und New Jersey Rule 63(9)(b). Vgl.

Einheitliche Regel 63(9)(b). e) Begrenzte Verwendung von Beweismitteln, die unzulässig sind, um Tendenz oder Zufall nachzuweisen (s95) Die Velkoski-Analyse geht davon aus, dass der Beweiswert der Tendenzbeweise unabhängig von der in Rede stehenden Tatsache in der Ähnlichkeit der “operativen Merkmale” der Handlungen liegt, die die Tendenz belegen. Es ist eine Analyse, die Tendenzbeweise so behandelt, als ob sie auf eine Tendenz zur Ausführung einer bestimmten Handlung beschränkt wären. Je nach den Instandedern kann jedoch eine Tendenz, in einer bestimmten Weise zu handeln, mit hinreichender Besonderheit identifiziert werden, um einen erheblichen Beweiswert zu haben, ungeachtet des Fehlens einer Ähnlichkeit in den Handlungen, die sie belegen (Hughes/R [2017] HCA 20 unter [37]). Zulässigkeit von Beweisen für Vorwürfe in Sexualdelikten . Aus all diesen Gründen sind wir der Meinung, dass der Änderungsantrag des Parlaments abgelehnt und die vom Obersten Gerichtshof vorgelegte Regel wieder eingeführt werden sollte. [Es scheint, dass ein Teil des Widerspruchs gegen diese Regel auf der Sorge beruht, dass eine Person nur aufgrund von Nachstehenden verurteilt werden könnte, die nach dieser Regel zulässig sind. Die Regel ist jedoch nicht auf die Frage der ausreichenden Beweismittel für die Zusendung eines Falles an die Geschworenen gerichtet, sondern lediglich auf ihre Zulässigkeit. Es könnten durchaus Tatsachen eintreten, wenn, wenn dies der einzige Beweis wäre, eine Entlassung angebracht wäre].

Die Konferenz verabschiedet die Senatsänderung mit einer Änderung, so dass die Regel nun vorschreibt, dass die vorherige inkonsistente Erklärung unter Eid unter der Strafe des Meineids in einem Prozess, einer Anhörung oder einem anderen Verfahren oder in einer Absetzung abgegeben wird.